Programmierung der Arnold Digital Lokempfänger
CV / Register Inhalt Default-Wert Wertebereich
 
CV001 / REG01 Adresse 003 001 bis 119
CV002 / REG02 Minimal-Geschwindigkeit 000 000 bis 255
CV003 / REG03 Anfahr-Verzögerung 003 000 bis 255
CV004 / REG04 Brems-Verzögerung 003 000 bis 255
CV005 Maximal-Geschwindigkeit 255 000 bis 255
CV007 Software-Version 021 001, 002, 021
CV008 Herrsteller-Kennung 173 173 (hex AD)
CV029 Setup01 004 000 bis 255
CV049 Setup02 004 000 bis 255
CV050 Setup03 018 000 bis 050
CV105 frei 000 000 bis 255
CV106 frei 000 000 bis 255
Tool Programmiertool für Windows 95 / 98   kostenlos
 
Andere Register oder CVs werden von den Lokempfängern nicht ausgewertet und haben keinen Einfluss auf das Verhalten des Lokempfängers.
<zurück>
 
CV01 Die Adresse legt fest, unter welcher Nummer der Lokempfänger angesprochen werden kann. Der Wertebereich liegt von 001 bis 119. Der voreingestellte Wert bei neuen Lokempfängern ist 003. Bei Lokempfängern, die schon in Loks eingebaut sind, ist cie voreingestellte Adresse in der Gebrauchsanleitung angegeben.
Beachten Sie, dass nicht alle NMRA-DCC Digital-Systeme die Adressen 100 bis 119 unterstützen. Im Märklin Motorola System sind die Adrtessen 001 bis 079 möglich.
<zurück>
CV02 Die Minimalgeschwindigkeit legt fest, wie schnell eine Lokomotive in der Fahrstufe 01 fährt. Der Wertebereich liegt von 000 bis 255. Der voreingestellte Wert bei neuen Lokempfängern ist 000.
Haben Sie den Lastausgleich eingeschaltet, dann sollte die CV02 immer auf 000 stehen, denn der Lastausgleich sorgt selbst dafür, dass die Lok in Fahrstufe 01 zuverlässig anfährt. Bei ausgeschaltetem Lastausgleich sind u.U. höhere Werte sinnvoll (ausprobieren).
Bei aktivierter Speed-Table ist diese Einstellung wirkungslos.
<zurück>
CV03 Die Anfahrverzögerung bestimmt, wie schnell die Lok beschleunigen kann. Der Wertebereich liegt von 000 bis 255. Der voreingestellte Wert bei neuen Lokempfängern ist 001.
Jede Stufe bedeutet 32 Millisekunden Verzögerung von einer Fahrstufe zur nächsthöheren. Dadurch haben Sie einen weiten Bereich zur Einstellung der möglichen Beschleunigung.
<zurück>
CV04 Die Bremsverzögerung bestimmt, wie schnell die Lok abbremsen kann. Der Wertebereich liegt von 000 bis 255. Der voreingestellte Wert bei neuen Lokempfängern ist 001.
Jede Stufe bedeutet 32 Millisekunden Verzögerung von einer Fahrstufe zur nächstnidrigeren. Dadurch haben Sie einen weiten Bereich zur Einstellung der möglichen Bremskraft. Drücken Sie während der Fahrt oder während des laufenden Bremsens die Taste zur Änderung der Fahrtrichtung, dann hält die Lok ohne diese Bremsverzögerung an.
<zurück>
CV05 Die Minimalgeschwindigkeit legt fest, wie schnell eine Lokomotive in der Fahrstufe 01 fährt. Der Wertebereich liegt von 000 bis 255. Der voreingestellte Wert bei neuen Lokempfängern ist 000.
Haben Sie den Lastausgleich eingeschaltet, dann sollte die CV02 immer auf 000 stehen, denn der Lastausgleich sorgt selbst dafür, dass die Lok in Fahrstufe 01 zuverlässig anfährt. Bei ausgeschaltetem Lastausgleich sind u.U. höhere Werte sinnvoll (ausprobieren).
Bei aktivierter Speed-Table ist diese Einstellung wirkungslos.
<zurück>
CV07 Die CV07 teilt Ihnen die Software-Version des Lokempfängers mit. Deshalb ist diese CV nur lesbar aber nicht durch Programmierung zu verändern. An Hand der Versions-Nummer können Sie die Eigenschaften des Lokempfängers identifizieren.
<zurück>
CV08 Die CV08 teilt Ihnen die Hersteller-Kennung mit. Dadurch können Sie feststeellen, wer den Lokempfänger hergestellt hat. Die Hersteller-Kennung von Arnold Digital (Rivarossi Gruppe) ist dezimal 173, in hexadezimaler Schreibweise AD, die Initialen von Arnold Digital. Eine schöne Kennung, die sonst kein Hersteller hat.
<zurück>
CV29 Die CofigurationsVariable 29 (CV29) stellt einen Speicherplatz dar, über den generelle Eigenschaften des Lokempfängers eingestellt werden. Stellen Sie sich diese Variable einfach als eine Reihe von Schaltern vor, die Sie elektronisch betätigen können. Bei dem Wert 0 ist der Schalter aus, bei dem anderen Wert ist er eingeschaltet. Diese Konfigurationsmöglichkeit bieten nur die neuen Arnold Lokempfänger. Ob kompatible Lokempfänger anderer Hersteller diese Einstellmöglichkeiten bieten, lesen Sie bitte in der Gebrauchsanleitung dieser Empfänger nach. Den Wert, den Sie bei der CV29 eingeben mssen berechnen Sie aus der Summe der Kennzahlen (Schalter) der unten in Tab. 1 dargestellten Liste. Sie zählen die Kennzahlen zusammen und schreiben diesen Wert in die ConfigurationsVariable 29.

<zurück>

  TAB 1 - Die Schalter der CV29

BIT0 - Fahrtrichtung Die Fahrtrichtung der Lok können Sie mit dem ersten Schalter (Bit 0) festlegen. Der Wert 0 setzt die Richtung so, wie Sie die Norm festlegt und der Pfwil im Display der Steuergeräte anzeigt. Programmieren Sie den Wert 1, dann ist die Fahrtrichtung der Lok genau umgekehrt.

BIT1 - 28, 27 oder 14 Fahrstufen Die neuen Arnold Lokempfänger können mit 28, 27 oder 14 Fahrstufen angesteuert werden. Sie verstehen alle drei Varianten. Abhängig ist die Fahrstufenanzahl von der Steuerung, d.h. der Zentrale des Digital-Systems. Die bisherige Arnold Central Unit N (Arnold 86028) und das Central Control 80 (Arnold 86029) steuern die Loks mit 14 Fahrstufen, genauso alle Zentralen des Märklin Digital-Systems (Märklin 6020, 6021 und die Gleichstromzentrale 6027).
WICHTIG: Wenn hier die eingestellte Fahrstufenzahl, nicht der Steuerung übereinstimmt, merken Sie es beim Fahrverhalten der Lok. Wird eine auf 27 Fahrstufen eingestellte Lok mit 28 Fahrstufen angesteuert, dann wird bei jeder neuen Fahrstufe das Licht der Lok en
tweder ein- oder ausgeschaltet. über die Funktions tasten können Sie das Licht dann nicht schalten! Bei einer Programmierung auf 28 Fahrstufen und einer Ansteuerung mit 27 können Sie das Licht überhaupt nicht einschalten.

BIT2 - Analogerkennung Die automatische Erkennung des Analog- / Digitalbetriebs schalten Sie mit dem dritten Schalter ein bzw. aus . Ist diese Erkennung ausgeschaltet, fährt die Lok nur im Digitalbetrieb. Wenn Sie keine konventionellen Abschnitte in Ihrer Anlage haben, sollten Sie die Analogerkennung ausschalten, weil dadurch die Datenauswertung des Empfängers beschleunigt wird.

BIT3 - Die Geschwindigkeitstabelle Der neue Arnold Digital Lokempfänger berechnet normalerweise die Werte der einzelnen Fahrstufen nach der Minimal- und der Höchstgeschwindigkeit. Die Geschwindigkeitstabelle erlaubt es Ihnen zusätzlich, jede Fahrstufe direkt einzustellen. Der vierte Schalter bestimmt, ob der Lokempfänger die Fahrstufen berechnen soll oder der Tabelle (CV67 bis CV94) entnehmen soll. Bei éingeschalteter Geschwindigkeitstabelle sind die CV02 und CV05 wirkungslos, da die Fahrstufen direkt der Tabelle entnommen werden.

BIT4 bis BIT7 - werden nicht ausgewertet und sind ohne Bedeutung

BIT 0 - Fahrtrichtung 0 - wie Anzeige 1 - entgegen Anzeige
BIT1 - Fahrstufen 0 - 14 / 27 Fahrstufen 2 - 28 Fahrstufen
BIT2 - Analogerkennung 0 - Analogerkennung aus 4 - Analogerkennung ein
BIT3 - Geschindigkeitstabelle 0 - Tabelle aus 8 - Tabelle ein
     
<zurück>
CV49

<zurück>

 
CV50 <zurück>
CV105 <zurück>
CV106 <zurück>
TOOL <zurück>